Käsereien

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Himmlischer Genuss aus dem Berner Oberland

Beat und Astrid Kipfer vor der Käserei
Das altehrwürdige Gebäuder der Käserei aus dem Jahre 1914
Käser Beat Kipfer im Käselager

Die Käserei Amsoldingen

Bereits 1823 gründeten die Landwirte aus Amsoldingen im Waschhaus des Schlossgutes eine der ersten Käsereigenossenschaften der Schweiz. Im Jahr 1914 erfolgte dann der Neubau der jetzigen Käserei an der Hurschgasse. 70 Jahre später wurde die Käserei grundlegend modernisiert. 1998 wurde dann der in Gurzelen aufgewachsene Beat Kipfer zum neuen Käser gewählt. Zusammen mit seiner Frau Astrid und 13 Mitarbeitern, führt der Käsermeister nun seit 20 Jahren erfolgreich die Käserei Amsoldingen. Vor sechs Jahren konnte das Ehepaar zusätzlich noch in Thun das Traditionsgeschäft Zürcher Milchprodukte übernehmen. Unter dem Namen Käsekeller Thun, führen Beat und Astrid Kipfer den Käseladen nun erfolgreich weiter.

Der Verkaufsladen in der Käserei Amsoldingen ist mehrheitlich aufs Frühstück ausgelegt. Beat Kipfer erzählt: „Da es hier in Amsoldingen kein Lebensmittelgeschäft mehr gibt, finden unsere Kunden bei uns nebst einer grossen Auswahl an Käse auch Brot aus Allmendingen, Eier und weitere regionale Produkte.“

Die Käserei verarbeitet pro Tag rund 5100 Liter Milch, welche von 12 Bauern aus Amsoldingen und der näheren Region, die an der Käsereigenossenschaft beteiligt sind, angeliefert wird. Dies gibt eine Jahresleistung von 1.7 Millionen Liter Milch. Diese Milch wird zur Hälfte zu Emmentaler verarbeitet. Da die Produktion der Emmentaler in der Schweiz aber schon länger reguliert wird, hat sich der Käsermeister schon sehr früh entschieden, neue Produkte zu entwickeln. Dieser Pioniergeist hat sich ausbezahlt, den indessen sind die verschiedenen Mutschli-Sorten und Käse mit allerlei Kräuter-Variationen, sowie die Joghurts weit über die Region hinaus gleichermassen bekannt und beliebt.
Die Kräuter für seine Käsesorten kauf der Käser soweit dies möglich ist, in der Region ein.

Der Tüftler ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern testet immer wieder neue Kombinationen aus.